In einer 3D-Druck-Werkstatt sind die Designs das Produkt: eigene Geometrien, Kunden-CAD-Dateien, Print-Profile, die über Monate optimiert wurden. All das ist IP – und alles davon landet auf fremden Servern, sobald man eine Cloud-KI um Prozess-Tipps bittet.
Lokale KI dreht das um: Der Server rechnet im Haus, die Designs bleiben dort, und Prozess-Optimierung, Material-Doku und Support laufen lokal. Genau das bauen wir bei LokaleKI – für Druckbetriebe in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.
Designs gehören Ihnen – und Ihren Kunden
Ein 3D-Druck-Betrieb arbeitet mit drei Arten sensibler Daten: eigenen Design-Dateien (CAD-Geometrien, Print-Profile, Material-Rezepte), Kundendesigns (oft unter NDA) und Produktionsdaten (Aufträge, Stückzahlen, Kunden). Schickt man das an ChatGPT, Claude, Copilot oder Gemini „zur Optimierung“, ist es auf Servern eines fremden Anbieters – typischerweise in den USA, unter US-Recht. DSGVO Art. 44, vertragliche Pflichten gegenüber dem Kunden und das Recht des Anbieters, Daten für Training zu verwenden, machen die Cloud hier zur schlechten Wahl.
Die Preissituation verschlimmert es: ca. 18–40 € pro Nutzer und Monat (Stand 2026) – für ein Tool, das gar nicht mit Kundendesigns befüllt werden dürfte.
Was die lokale KI konkret im Betrieb macht
Der Local Chat (Open WebUI auf Ollama) läuft im Intranet; die RAG-Wissensbasis enthält Materialdatenblätter, Prozess-Doku und Auftragshistorie:
- Prozess-Optimierung: Infill, Supports, Temperaturen, Layerhöhen – der Server antwortet auf Basis der eigenen Prozess-Daten, was bei welchem Material funktioniert
- Material-Doku: RAG über alle Datenblätter und Testberichte – kein mehr durch PDF-Ordner wühlen
- Kundensupport: Angebots- und Statusmails formulieren – ohne dass Kundendaten das Haus verlassen
- Produktionsdaten: Auftragslisten, Seriennummern, Qualitätsnotizen – alles auf dem eigenen Server
- Kundendesigns: Geometrien analysieren und optimieren – die Dateien bleiben auf dem lokalen Rechner
Hardware & Kosten
Ein Server im Büro reicht: ein Rechner mit NVIDIA RTX 5090 (ca. 3.000 €) oder ein NVIDIA DGX Spark (ca. 5.000 €), je nach Größe der Wissensbasis. Installation und Setup kosten ab 2.000 €, inklusive RAG-Aufbau über Ihre Material- und Prozess-Doku. Danach gilt eine feste Wartungspauschale – kein Abo, keine Kosten pro Kopf.
| Komponente | Was es ist | Preis (ca.) |
|---|---|---|
| Standard-Rechner (NVIDIA RTX 5090) | Kompakt, ideal für die meisten Druckbetriebe | ca. 7.000 € |
| NVIDIA DGX Spark | Leistungsstärker, für größere Wissensbasen | ca. 5.000 € |
| Installation & Setup (vor Ort, inkl. RAG) | Kompletter Aufbau mit Open WebUI & RAG | ab 2.000 € |
| Feste Wartung | Pauschal, keine Kosten pro Kopf | feste Pauschale |
Abo vs. eigener Server: die Rechnung
Cloud-KI kostet ca. 18–40 € pro Nutzer und Monat (Stand 2026: OpenAI, Microsoft 365 Copilot, Google Gemini, Anthropic). Für einen Druckbetrieb mit zehn Mitarbeitern sind das 18.000–40.000 € pro Jahr – dauerhaft, für ein Tool, das ohnehin nicht mit Kundendesigns befüllt werden dürfte. Der lokale Server kostet einmalig ca. 7.000–9.000 €. Der Break-Even liegt bei etwa 18–30 Monaten; danach zahlen Sie rein gespartes Geld – und die Designs bleiben im Haus.
Vor-Ort-Installation in Wien, NÖ & Burgenland
Wir liefern den Server, installieren und konfigurieren ihn vor Ort – meist in ein bis zwei Tagen. Die Wissensbasis wird beim Ersttermin mit Ihren Materialdatenblättern, Prozess-Doku und den wichtigsten Produktionsabläufen befüllt. In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland sind die Wege kurz; bei Fragen sind wir telefonisch erreichbar.
Neugierig, was Ihre Werkstatt konkret mit lokaler KI anfangen könnte? Das Erstgespräch ist kostenlos – telefonisch unter 0677 62 88 44 92 oder per Mail an office@gute-webseiten.at.